Heute noch erinnert man sich an den berühmten Anton Dominik Aschbacher. Seine fundierte Schulausbildung erhielt der aus einer Zolleinnehmerdynastie stammende Anton Dominik Aschbacher an der Stiftschule Tegernsee, im Gymnasium in Hall und beim Studium der Philosophie in Salzburg.
Eine Auszeichnung bekam er als er im Kriegsjahr 1800 am Grenzpass im Achenwald als Fähnrich stand. Kommandant war er bereits Anfang 1809 und er bewährte sich, den im Juni 1809 wurde er zum Verteidigungskommandanten und Hauptmann des ganzen Achentals ernannt. Es führte zu einem Konflikt mit Andreas Hofer da er im Juni 1809 mit dem kaiserlichen Heer nach Ungarn zog.
Doch dieser Konflikt konnte schnell ausgeräumt werden und am 1. November 1809 kommandierte Aschenbacher in der dritten Bergiselschlacht das Zentrum der Tiroler. Seine Pension erhielt Aschenbacher nach seiner Niederlage vom Kaiser als er nach Wien ging. Als Major kam er 1821 nacht Tirol zurück und trat in die regulär österreichische Armee ein mit der er 1814 in Frankreich einrückte. Im Departement Langres wurde er zum Spitalsinspektor und Lazarettkomissär. Von den Einheimischen vergiftet wurde er wahrscheinlich in dieser Stellung.